Einführung ins Employer Branding
Der aktuelle Arbeitsmarkt ist ein Arbeitnehmermarkt.
Das gilt bereits für Auszubildende, die sich ihren Arbeitsplatz in Kfz-Werkstätten und Autohäusern aussuchen können.
Wenn ein junger Mensch nun zwischen mehreren Arbeitgebern wählen kann, vergleicht er sie automatisch. Er schaut sich öffentlich, frei zugängliche Informationen und Bewertungen zu den Unternehmen an. Etwa die Unternehmenswebsite und dort den Karrierebereich. Weiterhin dienen Arbeitgeber-Bewertungsportale wie Kununu oder Google Rezensionen als Auskunftsquelle.
Die wichtigsten Bewertungskriterien fassen wir für Sie zusammen:
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Unternehmenskultur
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Arbeitsatmosphäre
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Die Firmenphilosophie (Werte, Haltung)
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Ein faires Gehalt
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Bewertung von anderen Mitarbeitenden speziell von Azubis
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Gute Zukunftsaussichten / Perspektive auf Weiterentwicklung
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Teamzusammenhalt
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Die Vielseitigkeit und Sinnhaftigkeit der Aufgaben
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Die Betreuung der Auszubildenden
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Zeit für Feedback
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INFOBOX
Hier finden Sie mehr Informationen zu den Bewertungskriterien von Auszubildenen:
Um im Vergleich mit anderen Betrieben positiv herauszustechen, müssen Sie an Ihrer Arbeitgeberidentität arbeiten und folgende Fragen beantworten können:
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Was bieten Sie Auszubildenden an?
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Warum sollte jemand sich für Sie als Ausbildungsbetrieb entscheiden?
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Was bieten Sie, was andere Betriebe nicht bieten?
Was ist überhaupt Employer Branding?
Positionierungsdreieck:
Die Dimensionen einer Positionierung
Ihre Arbeitgeberpositionierung spricht alle Mitarbeitergruppen an. Vom Auszubildenen über die Fachkraft, bis hin zu leitenden Angestellten.
Wenn Sie sich mit Ihrer eigenen Positionierung beschäftigen, beleuchten Sie folgende drei Aspekte:
Die sogenannten Ankeraspekte stärken die Kultur und Identität. Diese Werte existieren bereits im Betrieb. Sie repräsentieren die unveränderlichen, fundamentalen Werte und Stärken Ihres Betriebes. Zudem sind sie für die Zukunft wichtig, weil sie der Arbeitgebermarke interne Glaubwürdigkeit und Stabilität verleihen. Hier entsteht Identifikation mit dem Betrieb und die emotionale Bindung.
Anwendungsbeispiel aus dem Maschinenbau:
Ein Unternehmen im Bereich Maschinenbau hat sich über Jahrzehnte einen Ruf für höchste Präzision und technologische Exzellenz aufgebaut. Dies ist die Grundlage seiner Positionierung, seine Stärke. Und das, was Kunden:innen und Mitarbeiter:innen gleichermaßen erwarten.
Treiberaspekte sind für die zukünftige Ausrichtung des Betriebes wichtig und sichern die Zukunft. Sie treiben die Veränderungen des Betriebes voran. Die Treiber zeigen sich im aktuellen Zustand noch schwach. Sie richten jedoch die Arbeitgebermarke an der angestrebten Zukunft aus. Die Treiber sind vor allem für die Rekrutierung von Kandidat:innen wichtig, die Veränderungen in den Betrieb bringen sollen.
Anwendungsbeispiel aus dem Maschinenbau:
Das Unternehmen setzt stark auf Innovation und digitale Transformation, um seine Maschinen und Prozesse stetig zu verbessern. Es fördert eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und befähigt seine Mitarbeiter:innen, neue Technologien zu nutzen und innovative Lösungen zu entwickeln.
Was machen wir anders als andere? Die Differenziatoren sorgen für Differenzierung, erhöhen die Aufmerksamkeit und die Wiedererkennung. Die Differenziatoren stehen im Fokus des Personalmarketings, denn das sind Gründe, die es zur Gewinnung von neuem Personal braucht.
Anwendungsbeispiel aus dem Maschinenbau:
Der Differenziator des Maschinenbauunternehmens ist seine Fähigkeit, hochgradig individualisierte Maschinenlösungen anzubieten, die exakt auf die Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten sind. Diese Fähigkeit hebt das Unternehmen von Wettbewerbern ab, die eher standardisierte Produkte anbieten.
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